kunsthalle
wilhelmshaven
Saturday, 07.03.2026, 16:00 Uhr

"Öl ins Feuer"

Lesung mit Kathrin Hartmann

Abfackeln (engl. Flaring) von Erdgas am LNG-Exportterminal Calcasieu Pass in Cameron Parish, Louisiana, USA, von wo aus eine direkte Verbindung nach Deutschland besteht, Foto: John Allaire (Anwohner)

Die Auswirkungen der fossilen Wirtschaft auf das Klima stehen im Mittelpunkt einer Lesung mit Kathrin Hartmann in der Kunsthalle Wilhelmshaven. Schon im Mai 2024 berichtete die Journalistin im Rahmen der Ausstellung „-162 °C, 450 kg/m³. Fossile Energie, fragile Zukunft“ über die Umweltauswirkungen von Fracking, von denen vor allem wenig gehörte Bevölkerungsgruppen und einkommensschwache Gemeinden in der Nähe petrochemischer Anlagen und LNG-Exportterminals betroffen sind.
Nun stellt Kathrin Hartmann ihr 2024 erschienenes Buch „Öl ins Feuer“ vor, das an die Ausstellung anschließt. Sie diskutiert in ihrem Buch den Mythos vom „sauberen Gas“ LNG sowie von kontrovers diskutierten Lösungen wie Carbon Capture and Storage (CCS). Kathrin Hartmann recherchierte an der US-amerikanischen Golfküste und in Wilhelmshaven, welche Folgen der Import und Export von Flüssigerdgas für Menschen und Natur vor Ort hat und begleitete den Protest dagegen auf beiden Seiten des Atlantiks.

Kathrin Hartmann, geboren 1972 in Ulm, begann nach ihrem Studium in Frankfurt/Main bei der Frankfurter Rundschau als Journalistin für Nachrichten und Politik. Von 2006 bis 2009 arbeitete sie als Redakteurin für Neon. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Themen, bei denen sich Umweltschutzpolitik und die Interessen der Wirtschaftskonzerne überschneiden.

Während der Veranstaltung wird deutsch und englisch gesprochen.

Eintritt frei

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